Piloteninformationen

Genehmigung und Anflugfreigaben

Alle Details finden Sie im Luftfahrthandbuch AIP LOWI.

Die Einweisung in die vorgesehenen Verfahren anhand geeigneter Briefing-Unterlagen ist obligatorisch. Die Verantwortung für die Erstellung dieser Informationen liegt beim Betreiber für gewerbliche Flüge bzw. beim verantwortlichen Piloten (für nicht gewerbliche Flüge). Ein Musterbriefing kann bei der Flughafenverwaltung (oder direkt unter ernst.wieser@austrocontrol.at oder ernstwieser@hotmail.com) angefordert werden, muss jedoch für die Anforderungen des vorgesehenen Betriebs aktualisiert werden.

Instrumentenverfahren: Vor der ersten Anwendung der Instrumentenanflugverfahren bei Wetterbedingungen von weniger als 3000 FT (AAL) Wolkenuntergrenze und 5 KM Sichtweite sowie für die Genehmigung von Sonderanflug- und/oder -abflugverfahren ist eine Schulung in VMC vor Ort oder in einem Flugsimulations-Trainingsgerät FSTD (Full Flight Simulator-FFS; Flight and Navigation Procedures Trainer II-FNPT II) erforderlich.

Kontakt & Infos

Fragen zu Abfertigung und Gebühren:

Fragen zu Flugzeugen / Flugplatzleistungsdaten:

INN – FÖHN – LOWI

Föhn ist ein typisches Wetterphänomen in alpinen Regionen. Föhn ist ein warmer, trockener und stürmischer Wind, der auf der Leeseite eines Gebirgszugs auftritt. Um die Sicherheit zu gewährleisten aber auch den Komfort zu erhöhen, ist es angebracht, bei Föhn ein angepasstes Anflugverfahren am Flughafen Innsbruck anzuwenden. Dieser Leitfaden versucht Pilotinnen und Piloten das Anflugverfahren bei Föhn zu erklären und auf die verschiedenen Varianten und Aspekte hinzuweisen. Er dient vorrangig dazu, dass sämtlich verfügbare Erfahrungen zum Föhn-LOWI der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zielgruppen:

  • Pilotinnen und Piloten von Airlines
  • Pilotinnen und Piloten von Business Jets, klassischer General Aviation, Lufttaxi
  • Pilotinnen und Piloten von kleinen Flugzeugen bis 5,7 t

Pilotinnen und Piloten von Segelflugzeugen, Hängegleitern sowie Gleitschirmen zählen nicht zur Zielgruppe.

Für den Anflug aus östlicher Richtung nutzt das Föhn-Anflugverfahren, dass entlang der Nordkette (Gebirgszug nördlich v. Innsbruck) weniger Turbulenzen auftreten. Für Anflüge aus allen Herkunftsrichtungen ist ein Sichtanflug aus Westen (oder anfänglich als RNAV) entlang des oberen Inntals direkt auf RWY 08 eine gute Wahl.

Kontakt

Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft m.b.H.

Martin Fleidl

Crew Raum

Der Flughafen Innsbruck bietet einen Crew-Raum im 1. Stock des General Aviation Centers an, der von Flugbesatzungen während der Wartezeit im Sicherheitsbereich genutzt werden kann. Dieser Raum ist für die Bedürfnisse der Crew ausgestattet und bietet eine angenehme Umgebung zum Ausruhen und Vorbereiten.
Der Wartebereich im Erdgeschoss neben der Sicherheitskontrolle ist unseren geschätzten Passagieren vorbehalten. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass dieser Bereich ausschließlich für Passagiere reserviert ist, um ihnen während ihrer Wartezeit den bestmöglichen Komfort zu bieten.

Wir danken Ihnen für Ihre Kooperation und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem General Aviation Center.